Männergesundheit - wichtiger denn je!

 

Schon aus Eigeninteresse als ü50 Mann habe ich mich sehr intensiv mit dem Thema befasst. Eigene Erfahrungen bestätigten mich, dass dies Thema in unserer Gesellschaft stark vernachlässigt wird.

 

Viele Männer haben noch den Glauben, daß sie mit Zähne zusammenbeißen auch unter längerfristigen "Dauerbeschuss" durch Beruf, finanziellem Druck, Alltag immer irgendwie schon weiterkommen.

Männer untereinander reden selten offen und ehrlich über ihre Probleme auch auf körperlicher Ebene.

Still und leise zehrt der Körper dann über die Jahre unter Dauerbelastung an der Substanz, bis dann schließlich die körperlichen und seelischen Probleme sich in deutlich spürbaren, ernsthaften Erkrankungen äußern.

 

Viel zu lang ließen sich Männer mit kurzen ärztlichen Standard Untersuchungen ruhigstellen und mit Aussagen "ja, das ist ja normal/häufig bei Männern in ihrem Alter" verabschieden.

Höchste Zeit sich selbst zu informieren und aktiv zu werden!

 

Nochmal etwas detaillierter, mit kleinen Beispielen:

- Welcher Mann hat einen Arzt, der Patienten über die Auswirkungen des viszeralen Bauchfettes informiert?

- Wer hat einen Arzt der nach Indikatoren für gute Erholung (neudeutsch worl-life balance) fragt ....guter, erholsamer Schlaf, Morgenerrektionen, Stimmung allgemein etc.?

- Wer hat einen Arzt der eine umfangreichere endokrinologische Analyse mal angeregt hat, beim Mann der auf Sparflamme läuft und diese Analyse dann auch mal genauer mit ihm besprochen hat ..Testosteron, Estradiol, STG, SHGB. Prolaktin usw.?

- Wer hat einen Arzt der auf antientzündliche Ernährung. Heilfasten, ketogene Ernährung  und die Wichtigkeit des Darmes hinweist"

- Wer hat einen Arzt der zumindest mal kurz auf häufige Defizte in der Versorgung hingewiesen hat ....Vitamin (Prohormon) D3, Omega 3, Magnesium, Zink, Probiotika usw.?

Die Aufzählung ließe sich locker weiter fortsetzen.

 

Normwerte - Bitte einmal darüber nachdenken

In den letzten Jahrzehnten wurden die medizinischen Normwerte immer wieder angepasst. Die für den Mann so wichtigen Testosteronwerte wurden immer weiter nach UNTEN reguliert. Warum? Über die Jahrzehnte sank der durchschnittliche Testosteronwert der Männer in den verschiedenen Altersklassen immer weiter in unseren Breitengraden.

Was heute z.T. als normal angesehen wird, war früher behandlungsbedürftig!

Das System sagt, dass heutzutage auch mit geringeren Testosteronwerten die Männer "gesund" sind und es sich gut leben lässt.

Von den paar Blutwerten eines kleinen oder "großen" Blutbildes her gesehen, sind viele Männer ärztlich gesehen gesund, aber schleppen sich dennoch müde, kraftlos und irgendwann depressiv durchs Leben!

Wohl dem der noch einen engagierten ganzheitlichen Arzt erwischt,    für alle anderen, die weder Zeit und Lust haben sich selbst umfassend zu informieren und dann auch konsequent, natürlich selbst zu therapieren oder die die nicht die finanziellen Mittel haben sich gute Fachleute zu leisten, sieht es bitter aus.

 

 

Ganz kurz noch als Eränzung in Stichpunkten, warum die Testosteronwerte in den westlichen Industrienationen wohl um etwa 1-2 % pro Jahrzehnt sanken?

 

- Adipositas (wohl der stärkste Faktor, Stichwort Aromastase)

- Chronischer Stress/ schlechter Schlaf/Schlafmangel/ aggressiver Feminismus

- Umweltfaktoren Chemikalien/Weichmacher, BPA, Pestizide, Mikroplastik, Soja-Konsum

- Geringere körperliche Konkurrenz- und Kraftbelastung, sitzende Tätikeiten

- Veränderter Lebensstil mehr Alkohol, Industriefood, weniger   Sonnenlicht (Vitamin D3)